Über uns ...

„Echt“ sind nicht nur die edlen Brände und Liköre aus dem Stiegenhaushof. Hier wird auch im Alltag Tradition und ein gutes Miteinander von drei Generationen gelebt.

Kathrin und Martin Fankhauser - zwei, die sich lieben. Dies ist auch in ihren edlen Spezialitäten mit viel Gefühl und Leidenschaft spür- & erlebbar. NATÜRLICH, ECHT.

Martin

Mit über 100 ausgezeichneten Bränden und Likören konnte sich Martin sich im Jahre 2014 mit dem World Class Destillery auszeichnen.

Als echter Zillertaler Vollererwerbsbauer führt Martin mit Leidenschaft und Kompetenz seine Edelbrände zum Zenit der Perfektion und ist noch dazu ein prämierter Schafbauer.

Edelbrand Sommelier
Im März 2010 hat sich der "Goldbrenner" aus Schwendau erneut ausgezeichnet. Um stets auf höchstem Niveau die beste Qualität produzieren zu können, ließ er sich zum Edelbrand-Sommelier ausbilden. Somit ist er Präsident des Tiroler Edelbrand Sommelies-Vereines.

Kathrin

Kathrin - Mutter und Bäuerin mit Leib und Seele - widmet sich ganz der Zillertaler Tradition am Hof, in der Brennerei und speziell auch in der Küche.

Ihre Spezialitäten sind die süßen Liköre.

"Meine Großmutter nahm sich viel Zeit, mit uns gemeinsam zu kochen und uns die vielfältige Zubereitung der Beeren zu zeigen."

Marmelade und Gelee aus Moosbeeren, Granten oder roter Holunder waren unsere große Leidenschaft.
Und so entstand auch meine Begeisterung für Liköre, die das Fruchtaroma der Natur bis zum letzten Tropfen in sich tragen.

Stiegenhaushof - Tradition & Moderne

Um den Namen des Stiegenhaushofes rankt sich eine besondere Geschichte: Johann Fankhauser, Urgroßvater von Martin, war ein richtiger "Tausendsassa".

Neben der Ausübung seines Amtes als Bürgermeister und der Bewirtschaftung des Hofes sowie der Versorgung des Viehs (Kühe, Schweine und Hühner) fand er nebenbei noch Zeit, in umliegenden Häusern mit seinem Sohn Josef Treppenhäuser zu bauen.

Diese werden landläufig auch "Stiegenhäuser" genannt, daher rührt auch der Name des Stiegenhaushofes.

Gebrannt wurden in der zugebauten Brennerei Edelbrände aus Äpfel, Birnen und Zwetschken aus dem eigenen Garten sowie der Meisterwurz, dessen Hauptingredienz seit jeher auf den Almen des Ahorn ausgegraben wurde.

Brennrecht nach Maria Theresia

Das "Maria Theresianische Brennrecht" aus dem 18. Jhd ist ein Obstbrennrecht, das besagt, dass unter Abfindung* Brände hergestellt werden dürfen; es wurde damals von der Kaiserin an rechtschaffende, fleißige und ordentliche Bauern verliehen. Dieses erlaubt die Erzeugung von 300l Alkohol und zudem noch den Zukauf von Obst aus Österreich - im Gegensatz zu den herkömmlichen Brennrechten.

Gebunden an den Hof, kann dieses Brennrecht nur mit diesem weitergegeben werden. Im konkreten Fall heißt das, dass lediglich die alte Brennerei noch unter dieses Recht fällt und die neue Brennerei mit herkömmlichem Recht von Kathrin geführt wird.

* Abfindungbrennerei: gegen eine bestimmte Steuer pro Liter Reinalkohol, die ans Zollamt bezahlt wird,
darf eine Abfindungsbrennerei brennen.

Der Beginn einer Leidenschaft

Bis zum Jahr 2005 war Martin Fankhauser ausschließlich Milchbauer, der nebenbei noch Schafe und Hühner hielt. In diesem Jahr besuchte er auch einen Brennkurs bei Friedl Wildauer und brannte seinen ersten Williams-Edelbrand, der bei der Landesprämierung mit Silber ausgezeichnet wurde - das war der Startschuss für seine Brennerkarriere.

2006 wurde die neue Brennerei errichtet und mit seinen eingereichten Bränden erreichte er auf Anhieb 8 Medaillen.

Schnelles Dessert für heiße Tage!

Buttermilchcreme: 6 Personen

Zutaten: 1/2l Buttermilch, 7 dag Zucker, 5 Blatt Gelatine, Saft und Schale von 1 Zitrone, 1/8 Schlagobers, Vanillezucker, Fruchtmark (Erdbeere oder Marille)

Zubereitung:
Buttermilch, Zucker, Zitronensaft verrühren, aufgelöste Gelatine dazugeben, steifes Schlagobers unterheben. Danach Portionieren und Kalt stellen. Vor dem servieren mit Fruchtmark übergießen.